Sonntag, 20. Februar 2011

Wenn die Seele leidet

Es kommt meist schleichend. Sie fühlen sich unwohl, sind depressiver Stimmung. Der Motor, der Sie morgens in Schwung bring, funktioniert nicht mehr. Lustlosigkeit macht sich breit. Kann der Arzt keine organische Ursache feststellen, ist möglicherweise die Seele daran schuld. Viele Ursachen können dafür verantwortlich sein:
  • Stress im Beruf
  • Eheprobleme
  • Unerfüllter Kinderwunsch
  • Zukunftsängste
  • Klimakterium/Menopause
Wenn Sie nur mit einem dieser Probleme behaftet sind, leidet Ihre Seele. Es kommt zu psychosomatischen Erkrankungen. Ihr Körper und Ihre Seele stehen nicht mehr im Einklang miteinander. Es können körperliche Beschwerden entstehen, wie z. B.:
  • Kopfschmerzen
  • Erhöhter Blutdruck
  • Magenkrämpfe
  • Abtriebschwäche
  • Appetitlosigkeit
Versuchen Sie diesen Teufelskreis zu durchbrechen und wenden Sie sich an einen Psychotherapeuten. Auch eine Gruppentherapie kann sehr hilfreich sein. Wenn es sich um seelische Konflikte handelt, die Sie selbst aus der Welt schaffen können, tun Sie es schnell. Schaffen Sie sich Ruhephasen, und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Lernen Sie „Nein“ zu sagen.

Die Zeit des Klimakteriums ist für manche Frau ebenso eine schwierige Phase. Schlafstörungen, Hitzewallungen, Schweißausbrüche, sexuelle Lustlosigkeit machen das Leben nicht gerade leicht. Aber auch hier braucht man nicht zu verzweifeln. Die Wechseljahre sind keine Krankheit. Die hormonelle Umstellung zeigt sich bei jeder Frau anders. Wenn Sie diese Beschwerden als unerträglich empfinden, wird Ihnen Ihr Gynäkologe sicherlich vorübergehend ein Hormonpräparat verschreiben.

Hilfreich sind jedoch bei all diesen Beschwerden gymnastische Übungen, Yoga, autogenes Training. Gehen Sie so oft wie möglich an die frische Luft. Essen Sie gesund und vitaminreich.
Schaffen Sie sich Freiraum, gehen Sie zur Kosmetikerin. Geben Sie sich die Bestätigung eine schöne gepflegte Frau zu sein. Das hebt Ihr Selbstwertgefühl und stärkt Ihre Nerven. Oder gönnen Sie sich eine Wohlfühl-Massage. So werden Sie sich bald wieder gesund und fit fühlen. 
Denn schon im Alten Rom war man der Meinung: In einem gesunden Körper steckt meist auch ein gesunder Geist.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Wasser ist Leben – Trinken Sie sich gesund und fit!

Wasser ist Leben
Foto: Grace Winter - pixelio.de
Es ist ein Fakt: Mehr als die Hälfte des menschlichen Körpers besteht aus Wasser, bei Säuglingen sind es sogar 75 %. Zieht man in Betracht, dass wir täglich mindestens zwei Liter dieses kostbaren Stoffes über die Urinausscheidung, den Schweiß und die Atemluft verlieren, so ergibt sich daraus, wie grundlegend wichtig die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist: Mindestens zwei, besser noch zweieinhalb Liter pro Tag sollten es schon sein, wenn der Stoffwechsel ungestört arbeiten und die Körperchemie intakt bleiben soll. Sind Sie sportlich aktiv oder ist es sehr heiß, dann darf es gerne auch noch mehr sein. Enthält Ihre Nahrung sehr viel frisches Obst und Gemüse, kann sich die Trinkmenge dadurch reduzieren, da der Wasseranteil dieser Nahrungsmittel sehr hoch ist.

Folgende Symptome können auf einen Flüssigkeitsmangel in Ihrem Körper hinweisen:
  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Nervosität
  • Abgeschlagenheit
  • Fahle Haut
  • Erhöhter Blutdruck
  • Sodbrennen
  • Intensiv gefärbter Urin
Wodurch deckt man den Flüssigkeitsbedarf am besten?
Ganz einfach: Durch Wasser. Am besten ohne Kohlensäure. Wem das zu wenig Abwechslung bietet, für den sind Kräutertees eine geschmackliche Abwechslung. Oder Sie fügen Ihrem Wasser einige Spritzer frischen Zitronensaft hinzu. Auch auf Saftschorlen können Sie zurückgreifen. Achten Sie aber darauf,  die Säfte mindestens im Verhältnis 1:3 zu verdünnen  (1/4  l Saft auf 3/4 l Wasser). Sollten Sie Gewichtsprobleme haben, so ist es gut, zur Durstlöschung gar keine Fruchtsäfte zu verwenden, sondern diese eher wie ein Nahrungsmittel zu betrachten, das zu besonderen Anlässen in Maßen genossen werden sollte.

Folgende Getränke sind zur regelmäßigen Wasserversorgung nicht oder nur bedingt geeignet:
  • Alkoholische Getränke
  • Kaffee
  • Schwarztee
  • Milch
  • Zuckerhaltige Erfrischungsgetränke (Cola, Limo)
  • Energy-Drinks
  • Joghurt-Getränke
  • Unverdünnte Fruchtsäfte
Einige Tipps:
Bauen Sie das regelmäßige Trinken in Ihren Tagesablauf ein. Besonders wenn Sie dazu neigen, es zu vergessen, sollten Sie immer eine Flasche Wasser zur Hand haben. Vielleicht animiert auch eine schöne Karaffe mit einem passenden Glas dazu, alle halbe Stunde einige Schlucke zu trinken.
Sehr wohltuend, besonders im Winter, ist auch eine ayurvedische Heißwasser-Trinkkur. Hierbei wird das gut abgekochte Wasser mindestens körperwarm getrunken und bewirkt, über einen längeren Zeitraum angewandt, eine einmalige Entschlackung des gesamten Körpers.


Nie mehr Kisten schleppen dank dem Wasser Maxx




Donnerstag, 10. Februar 2011

Cellulitis - Der Schrecken aller Frauen

Jeden kann es treffen, ob jung oder alt, ob dick oder dünn. Wir kennen die Cellulite auch unter dem Namen „Orangenhaut“. Bei zu schwachem Bindegewebe blähen sich die Fettzellen auf und drücken nach außen. Unschöne Dellen sind das Ergebnis. Davon können auch Männer betroffen sein. Allerdings tritt die Cellulite bei Frauen eher auf. Schuld daran ist die verstärkte Fettansammlung an Oberschenkeln und Po. Auch eine genetisch bedingte Veranlagung sowie Hormonschwankungen kommen als Ursache infrage.
Die Frage ist nun: Was kann ich dagegen tun? Wichtig ist regelmäßige Bewegung, um eine optimale Durchblutung zu erzielen. Ein großer Feind ist das Übergewicht. Umsomehr Fett sich im Bindegewebe ansammelt, umso größer ist die Gefahr einer Orangenhaut. Ebenso nachteilig wirken sich Diäten aus, bei denen man zu schnell abnimmt. Das Bindegewebe wird dadurch stark beansprucht und kann sich nicht schnell genug festigen. Die Folge: Cellulitis!
Aber auch Frauen mit normalem Gewicht, die zur Bindegewebsschwäche neigen, können davon betroffen sein.Vorbeugen ist in jedem Fall besser, denn ist die Orangenhaut erst einmal sichtbar, kann sie nur noch gemildert werden. Völlig verschwinden wird sie nicht mehr.

Es werden allerlei Mittelchen angeboten wie: Cremes, Gels und -Lotionen sowie Massagehandschuhe oder Bürsten, die die Durchblutung anregen und sich straffend auf das Bindegewebe auswirken können. Mit einer gesunden Lebenseinstellung, vitaminhaltiger Kost, regelmäßiger körperlicher Bewegung und Vermeidung von Übergewicht, können Sie eine Menge dafür tun, um die Cellulitis erst gar nicht entstehen zu lassen oder ihr sanft auf den Leib zu rücken. Machen Sie den Kneiftest: Drücken Sie die Haut Ihres Oberschenkels mit Daumen und Zeigefinger zusammen. Wenn Dellen sichtbar werden, leiden Sie an dieser wenig schönen Orangenhaut, mehr oder weniger. Beginnen Sie gleich mit einem Programm zur Verbesserung und Festigung Ihres Bindegewebes. Denn umso schlimmer die Cellulite fortschreitet desto mehr wird sie sichtbar, auch ohne Kneiftest. Eine gute Alternative wäre auch regelmäßiges Schwimmen und hin und wieder eine Lymphdrainage. Lassen Sie sich von einem Hautarzt oder einer erfahrene Kosmetikerin beraten. Und verzweifeln Sie nicht. Sie sind in bester Gesellschaft.

Montag, 7. Februar 2011

Zusatzstoffe in Lebensmitteln

Was uns heute alles als »garantiert unschädlich« verkauft wird, als »lebensmitteltechnisch geprüft« oder »im Rahmen der gesetzlichen Grenzwerte«, dafür hätte man die Urheber früher als Brunnenvergifter verurteilt, gebrandmarkt oder Schlimmeres. Klar: Die Lebensmitteltechnik hat auch viel Gutes bewirkt, hat Lebensmittel haltbarer und teilweise jahreszeitenunabhängig gemacht, oder sie sind schlicht und einfach leichter zuzubereiten. Wer macht sich schon die Mühe, Karotten zu kochen, abzuschälen und zu würfeln, wenn es bereits vorgefertigte Ware im Tiefkühlregal gibt? Billiger sind fertige Lebensmittel meist ebenfalls: Die Arbeit wird meist maschinell erledigt, außerdem kauft der Hersteller solche Mengen ein, dass das Gemüseregal im örtlichen Supermarkt preislich nicht annähernd mehr mithalten kann.

So lange Lebensmittel lediglich durch Eingefrieren haltbar gemacht werden, ist auch nicht viel daran auszusetzen. Schwieriger wird es bei Fertiggerichten, die nicht selten chemisch aufbereitet sind. Nehmen wir alleine den Geschmacksverstärker Glutamat: ihm wird eine wissenschaftlich belegte neurotoxische Wirkung zugeschrieben, was bedeutet, dass es in höherer Konzentration zum Absterben von Nervenzellen führt. Dennoch verzichten viele Lebensmittelhersteller bis heute nicht auf diesen umstrittenen Wirkstoff. Zu verlockend sind seine gewünschten Effekte: Das Essen wird scheinbar wohlschmeckender und noch dazu entwickelt der Verzehrende dadurch Heißhungerattacken, die dazu führen, dass er mehr isst, ergo auch mehr einkaufen muss. Untersuchungen darüber, in wieweit die bedenkenlose Verwendung von Glutamat mit verantwortlich ist für die Zunahme der weltweiten Fettleibigkeit, sind mir leider nicht bekannt.

Gesund und fit dank Chemie?
Ähnliche Effekte haben künstliche Süßstoffe: Durch ihren intensiven Geschmack gaukeln sie dem Körper vor, dass eine größere Menge Kohlenhydrate im Anmarsch ist. Also stellt er vorsichtshalber Insulin zur Verfügung, um den vermeintlichen Zucker zu verdauen. Dies ist ein auf die Dauer hochriskanter Eingriff in die Körperchemie, über dessen langfristige Folgen wir viel zu wenig wissen.

Konservierungs- und Farbstoffe sind weitere Errungenschaften auf dem Weg zum perfekt designten »Food«. Es ist schon auffällig, nicht wahr? Wirklich angesagte Menschen greifen zu »Food«, statt zu guten, alten Nahrungsmitteln. Keine Ahnung, woher sie das Vertrauen in die »Food-Designer« nehmen, deren Berufsbezeichnung zwar chic klingt, die aber ebenso wenig Ahnung über die langfristigen Folgen des Chemieangriffs haben wie Ärzte auch.

Fazit: Je weniger merkwürdige »Zusatzstoffe« ein Lebensmittel hat, desto gesünder ist es für den menschlichen Körper. Sie werden sich weitaus wohler fühlen, wenn Sie sich die Zeit nehmen, Ihre tägliche Ernährung aus Grundnahrungsmitteln selbst herzustellen …

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Die Essensfälscher: Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen


Samstag, 5. Februar 2011

Saunieren, aber richtig

Wer das erste Mal in den Genuss des Saunierens gekommen ist, und seinen Körper an die hohen Temperaturen gewöhnt hat, wird es nicht mehr missen wollen. Eine Wohltat und Entspannung für Körper und Seele.  Anfangs wird dieses Wechselspiel, aus der heißen Sauna unter die kalte Dusche zu gehen, im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend sein.  Bleiben Sie bei den ersten Besuchen nicht länger als 10 Minuten in der Sauna und ruhen Sie sich anschließend 15 Minuten im Ruheraum aus. Danach wiederholen Sie die Saunagänge zwei Mal. Dazwischen wieder eine Ruhepause einlegen. Eine trockene Hitze von ca. 80° ist zu Beginn eines Anfängers ausreichend. Wenn Sie sich daran gewöhnt haben, werden Ihnen auch höhere Temperaturen nichts mehr ausmachen.  Ihre Haut wird durch die Wärme stark durchblutet, die Poren öffnen sich, sie wird straffer und von Hautunreinheiten befreit. Durch regelmäßige Saunagänge wird Ihr Körper abgehärtet und Ihr Immunsystem gestärkt. Selbst unregelmäßiger Blutdruck kann sich durch das Saunieren stabilisieren. (Dazu den Arzt befragen). Sollte Ihnen während des Saunens unwohl sein, verlassen Sie die Kabine sofort.

Der Aufguss in der Sauna ist das Highlight. Meist wird dieser Vorgang vom Saunameister stündlich wiederholt. Verschiedene Aromen von Minze bis Orange verbreiten einen angenehmen wohltuenden Geruch des aufsteigenden Dampfes. Wohnen Sie diesem Zeremoniell erstmals bei, bleiben Sie besser auf der unteren Bank sitzen, denn durch die plötzliche feuchte Luft kommt Ihnen die Temperatur höher vor. Das dauert nur wenigen Minuten. Während des Aufgusses darf keiner in die Sauna hinein und nur im Notfall heraus. Durch die einströmende kühlere Luft würde der Wärmeeffekt verloren gehen.

Es gibt bestimmte Regeln an die Sie sich halten sollten.

  • Betreten Sie nie ohne Badeschuhe die Sauna. (Pilze lauern überall)
  • Bevor Sie Saunieren ist gründliches Duschen erforderlich.
  • Legen Sie sich ein großes Handtuch auf die Saunabank. Setzen Sie sich nie auf das blanke Holz. (Infektionsgefahr)
  • Bringen Sie eine Bürste und einen Massagehandschuh mit. (Reiben Sie während des Saunaganges Ihren Körper damit ab. Ihre Haut wird herrlich durchblutet, Hautschuppen verschwinden und Ihre Haut wird weich wie samt).
  • Bademantel und ein weiteres Handtuch zum Abtrocknen nicht vergessen.
  • In den Ruhepausen (nicht während des Saunierens) reichlich trinken, um den Wasserverlust auszugleichen.
  • Nach Beenden des Saunaerlebnisses reinigen Sie Ihren Körper, auch im Genitalbereich, gründlich.
In einem Freizeitbad gibt es viele Möglichkeiten den Tag zu einem Erlebnis werden zu lassen. Zwischen den Saunagängen können Sie, je nach dem was angeboten wird, schwimmen gehen oder es sich an der Getränkebar gemütlich machen.  Genießen Sie einen Schnuppertag und testen Sie alles aus. So können Sie feststellen, was Ihnen am meisten liegt. Selbst Kleinkinder können bereits langsam und in Maßen an das Saunieren gewöhnt werden.

Ich wünsche Ihnen angenehme Stunden.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Körperlich und geistig fit bis ins hohe Alter

Den natürlichen Alterungsprozess können wir nicht aufhalten, obwohl wir das sicher alle gerne täten. Allerdings können wir selbst dazu beitragen diesen Prozess zu verlangsamen, indem wir für Körper und Geist einiges tun. Früher war die Lebenserwartung der Menschen viel geringer als heute. Wer 30 oder 40 Jahre alt war, zählte bereits zu den Alten. Heute ist das anders. Da fangen wir in diesem Alter erst richtig an, zu leben. Man sitzt beruflich fest im Sattel, hat möglicherweise eine Familie gegründet und steht den ersten Alterserscheinungen lässig gegenüber. 
Aber gerade in mittleren Jahren zeigen sich die ersten Fältchen, die Spannkraft der Haut lässt nach, und es ist unabänderlich mit der richtigen Pflege zu beginnen, wenn wir es nicht bereits schon getan haben. Die körperliche Leistungsfähigkeit hat ebenfalls ihren Höhepunkt erreicht, was uns allerdings noch nicht sonderlich auffällt. Sport und eine gesunde Ernährung ist eine gute Voraussetzung den Körper noch lange fit zu halten und körperlichen Veränderungen vorzubeugen. »ORAC« (Oxygen-Radical Absobance Capacity) zum Beispiel soll wahre Wunder vollbringen können, sagt man. Je höher dieser Wert in Lebensmittel vorhanden ist, um so besser können freie Radikale unschädlich gemacht werden.
Das heißt: ORAC fängt die freien Radikalen ab, bevor sie uns Krankmachen und sich eventuell Krebszellen bilden können. Ebenso kann der Alterungsprozess verlangsamt werden.  Also doch ein Wundermittel? Nein, so kann man es nicht sagen. Denn es ist bekannt das bestimmte Lebensmittel und Vitamine die Gesundheit positiv beeinflussen. Das Zauberwort heißt: Antioxidantien! Roten Trauben, Blaubeeren, Äpfeln, Tomaten, Knoblauch, Auberginen haben einen hohen ORAC-Wert und somit reichlich Antioxidantien.

Doch ebenso wichtig ist die geistige Fitness. Wer bis ins hohe Alter seinen Geist pflegen will, muss etwas dafür tun. Neben viel Bewegung an frischer Luft, Walken, Spaziergänge, sollten wir auch unser Gehirn trainieren.
Egal wie alt wir sind; unsere Hirnzellen sind in der Lage mitzuwachsen. Sie müssen gefordert werden. Die Fähigkeit auch im Alter Neues zu erlernen ist nicht zu bestreiten. Für mentales Training wird einiges angeboten. Schon wenige Minuten dieser Übungen pro Tag wirken Wunder. Alt werden mit Verstand, dann lässt es sich lange und zufrieden leben.

Dienstag, 1. Februar 2011

Kratzen im Hals und Kribbeln in der Nase – Wenn eine Erkältung droht

Es gibt ja Menschen, die sich bei den ersten Symptomen einer Erkältung auf den Weg zum Arzt machen, der dann oft mit der Verschreibung eines Antibiotikums reagiert. Dies ist mit ein Grund dafür, dass sich gegen gängige Antibiotika mehr und mehr Resistenzen bilden, was nichts anderes bedeutet, als dass unsere wichtigsten Waffen im Kampf gegen ernsthafte Infektionen nach und nach stumpf werden.

Natürlich sollten Sie nicht zögern, zum Arzt zu gehen, wenn sich  zu den Erkältungssymptomen Fieber gesellt, Sie an einer Vorerkrankung leiden oder ungewöhnliche Begleiterscheinungen bei Ihnen auftreten. Auch chronische Entzündungen von Mandeln oder Nebenhöhlen können eine weitergehende Behandlung unter Umständen erforderlich machen. Aber sich bereits im Wartezimmer niederlassen, wenn ein gewöhnlicher Schnupfen sich breit macht? – Bedenken Sie immer: Auch, wenn der Mensch heute gerne als mechanisches Ding betrachtet wird, das im Falle einer Unpässlichkeit einfach repariert werden sollte: Im Gegensatz zu einem Auto besitzt der ansonsten gesunde menschliche Körper Selbstheilungskräfte, die mit einer gewöhnlichen Erkältung spielend fertig werden.

Eine Erkältung dauert mit Arzt eine Woche, ohne ihn sieben Tage
Mit dieser leicht spöttischen Bemerkung wurden noch vor wenigen Jahrzehnten Menschen bedacht, die wegen allem und jedem sofort zum Arzt liefen. Und es ist wahr: Auch mit Antibiotika braucht eine Erkältung ihre Zeit.

Was ist eine Erkältung?
Das Wort impliziert, dass ein Mensch durch Unterkühlung krank geworden ist. Das ist aber längst nicht immer richtig. Oft verhält es sich umgekehrt: Menschen, die sich ständig zu warm anziehen, leiden öfter unter den sogenannten Erkältungserscheinungen. Dies liegt daran, dass das ihre Körperwärme regulierende System nicht ausreichend trainiert wird. Der Mensch benötigt Wärme- und Kältereize im Wechsel, um das Immunsystem auf Trab zu halten. Eine Erkältung ist eigentlich eine Infektion der Schleimhäute mit Bakterien oder Viren, die das Immunsystem aus unterschiedlichen Gründen nicht abzuwehren in der Lage war.

So trotzt man einer Erkältungswelle
  • Gewöhnen Sie sich an Warm-Kalt-Reize. Sauna, kalte Güsse oder Barfußlaufen, alles in Maßen genossen, hält Ihr Immunsystem fit. Stellen Sie sich Ihre persönliche Kneipp-Kur zusammen. Achtung: Ist die Erkältung bereits da, sind diese Mittel zur Behandlung nicht geeignet. Hören Sie auf die Bedürfnisse Ihres Körpers!
  • Achten Sie auf eine nährstoffreiche Zusammenstellung Ihrer Mahlzeiten: Frisches Obst und Gemüse gehören zu den Grundbedürfnissen.
  • Meiden Sie große Mengen eiskalter Getränke, auch und gerade im Sommer. Der Körper muss schwer arbeiten, um sie auf Körpertemperatur zu bringen. Bis er das geschafft hat, entsteht ein Zeitfenster, in dem Bakterien leichteres Spiel haben.
  • Halten Sie Ihre Füße warm. Chronisch kalte Füße bedeuten eine ständige Herausforderung für Ihren Körper.
  • Üben Sie gerade in Stresszeiten Entspannung. Negativer Stress übersäuert den Körper, was ebenfalls zu einer Schwächung des Immunsystems führt.
Wenn die Erkältung bereits da ist  
  • Schalten Sie einen Gang runter. Verschieben Sie alle nicht besonders drängenden Aufgaben auf einen späteren Zeitpunkt. Wenn das Fieber kommt: Halten Sie am besten Bettruhe.
  • Kochen Sie sich einen wärmenden Ingwertee. Alternativ: Ein Stück gehackte Ingwerwurzel, mit heißem Wasser überbrüht, wird Ihnen gut tun.
  • Eine heiße Hühnersuppe mit reichlich Reis und Gemüse kräftigt, ohne zu belasten. Würzen Sie sie möglichst scharf.
  • Vermeiden Sie alles, was den Körper zusätzlich belastet. Er braucht jetzt Zeit, um mit den Angreifern fertig zu werden. Für Sport ist jetzt der falsche Zeitpunkt.
  • Schlafen Sie, soviel Sie können und tun Sie sich etwas Gutes.
  • Auch das Gedudel des Fernsehers bedeutet jetzt Stress für Ihren Körper und Ihre Seele. Vielleicht möchten Sie die Gelegenheit nutzen, und mal wieder in Ruhe ein gutes Buch lesen?

Wenn Sie sich auf diese Weise verwöhnen, wird es Ihnen bald wieder gut gehen. Gute Besserung!




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