Sonntag, 16. Januar 2011

Die medizinische Wirkung von Gewürzen: Chili

Chili Habaneros nach der Ernte
Foto: Public Domain
Unsere Nahrung ist die beste Medizin, vorausgesetzt, sie ist vorteilhaft und passend zu unserer Konstitution zusammengestellt. Eine besondere Position kommt dabei den Gewürzen zu. Es gibt kaum eine angenehmere Art, Medizin einzunehmen, als in Form wohlschmeckender Gewürze. Das Blog Gesund und fit möchte Sie in loser Folge über die Vorteile der einzelnen Gewürzsorten informieren und Ihnen Anregungen geben, die für Sie richtigen herauszufinden.

Frösteln Sie oft? Leiden Sie unter kalten Händen oder Füßen? Kommt Ihr Kreislauf schwer in Schwung oder benötigen Sie bereits blutverdünnende Medikamente? Vielleicht leiden Sie auch unter Migräne oder anderen Problemen mit verengten Blutgefäßen? – Dann könnte der Verzehr von Chilis für Sie eine gute Wahl sein. Der geschmacksgebende Wirkstoff Capsaicin ist inzwischen in seiner medizinischen Wirkung unumstritten: er fördert die Durchblutung, wirkt schmerzstillend, blutverdünnend und hilft dank seiner stoffwechselsteigernden Eigenschaften auch beim Fettabbau. Die Wissenschaft ist noch längst nicht am Ende mit der Erforschung des Wunderstoffs Capsaicin. Selbst den meisten Chilimuffeln ist Capsaicin bekannt: als Wirkstoff in Wärmepflastern gegen Rückenschmerzen (wie ABC-Pflaster).

Angesichts all dieser günstigen Wirkungen sollten Sie deshalb auf den Verzehr von Chili nicht verzichten. Falls Sie sich mit der Zubereitung der kleinen scharfen Schoten unsicher sein sollten: Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl passender Kochbücher.

Nicht immer ganz einfach ist der Einkauf von Chilischoten: Gerade in ländlichen Gebieten sind sie oft nur schwer erhältlich. Sind Sie hart im Nehmen und bevorzugen die besonders scharfen Sorten, dann wird es noch schwieriger. Doch deshalb müssen Sie auf diesen Genuss nicht verzichten: Legen Sie sich doch Ihre ganz persönliche Chili-Plantage auf der Fensterbank an. Die Chili Habanero beispielsweise gilt als eine der schärfsten Sorten überhaupt. Wenn Sie sie zum ersten Mal kosten, sollten sie sehr vorsichtig sein: Grillen Sie sie im Backofen mit etwas Öl, (eine Schote pro vier Personen dürfte ausreichend sein). Dann schneiden Sie winzige Stückchen ab und legen Sie zwischen reichlich große Brot- oder Weißbrotscheiben. Mucho Gusto, guten Appetit!


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