Sonntag, 30. Januar 2011

Diagnose: Burnout

Sie stehen mitten im Leben? Sind berufstätig, verheiratet und haben eventuell Kinder? Kurz gesagt: Sie haben viel am Hals. Ihr Aufgabengebiet wird immer größer, Sie haben kaum noch Luft zum Atmen, Ihre Energie schwindet von Tag zu Tag mehr. Depressionen, Gereiztheit und Erschöpfungszustände nehmen Besitz von Ihnen.  Wenn Sie auch noch unter Bluthochdruck, Magenbeschwerden, Schwindel und Kopfschmerzen leiden, Arbeit, Alltag und Familie 
Sie überfordern, dann heißt die Diagnose meistens »Burnout«! Wir würden dazu sagen:  Leer und ausgebrannt!
Früher galten diese Krankheitssymptome als Modekrankheit, von der hauptsächlich Manager und Führungskräfte betroffen waren. Doch im Laufe der Zeit hat sich diese Erkrankung ausgebreitet und jeder kann davon betroffen sein. Man sollte nicht leichtfertig damit umgehen. Eine Behandlung ist auf jeden Fall notwendig, um keine ernsthaften gesundheitlichen Schäden davon zu tragen. Ein Aufenthalt in einer speziellen Klinik wird wohl unumgänglich sein, wenn Sie wieder gesund werden wollen. Mit einem ganzheitlichen Konzept, wie z. B. Meditation, Yoga, Entspannungstechniken und Atemtherapien, werden Sie sich in einigen Wochen wieder gesund und fit fühlen.

Aber so weit sollten Sie es nicht kommen lassen. Ziehen Sie rechtzeitig die Bremse an. Versuchen Sie einen neuen Rhythmus zu finden: Gehen Sie nicht zu spät ins Bett und wenn möglich immer zur gleichen Zeit. Behalten Sie das auch am Wochenende bei. Ein kleiner Spaziergang am Abend hilft Ihnen, den Kopf freizubekommen. Lassen Sie jegliche Probleme vor der Tür. Im Schlafzimmer haben sie nichts zu suchen. Ein wenig entspannende Musik vor dem Einschlafen würde Ihnen helfen Ihre Gedanken abzuschalten. Bewegen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft und achten Sie auf eine gesunde ausgewogene Ernährung. So wird sich Stress schnell abbauen. 
Wenn Sie sich in Ihrem Job überlastet fühlen, machen Sie sich Notizen über aufkommende Probleme und versuchen Sie diese am selben Tag zu lösen. Und immer schön einen nach dem anderen. Ein paar Atemübungen zwischendurch am offenen Fenster wirken Wunder. Legen Sie Minipausen ein und entspannen Sie sich. Es geht um Ihre Gesundheit, Sie sollten liebevoll mit ihr umgehen. Lassen Sie das Telefon einfach mal klingeln und denken Sie: Jetzt habe ich keine Lust! Setzen Sie sich nicht selbst unter Druck und sagen Sie ruhig einmal einen Termin ab.

Haben Sie kleine Kinder, dann schicken Sie Ihren Mann am Wochenende mit ihnen zum Einkaufen oder vielleicht in den Zoo. Schaffen Sie sich Freiraum. Verwöhnen Sie sich mit einem duftenden entspannenden Wannenbad. Nutzen Sie jede noch so kleine Gelegenheit Ihrem Körper etwas Gutes zutun. Wenn Sie diese Lebenseinstellung beibehalten, kann Ihnen ein »Burnout« sicher nichts anhaben.

1 Kommentar:

  1. Eine weitere Entspannungstechnik, die gut hilft, dem Burnout vorzubeugen, sind geführte Phantasiereisen. Bei start2dream gibt es z.B. eine kostenlose zum Download.

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