Freitag, 28. Januar 2011

Chronische Blasenentzündung – Beugen Sie vor!

Wer einmal im Leben eine Blasenentzündung hatte, wird die Neigung dazu oft nur schwer wieder los. Ursache für die ständige Wiederkehr des Leidens sind Bakterien, die sich in die Blasenschleimhaut zurückgezogen haben und dort auf ihre Chance lauern: Kalte Füße, Stress, zu geringe Trinkmengen oder Übersäuerung des Körpers, und schon geht es wieder los.

Eine beginnende Blasenentzündung kündigt sich durch ein unangenehmes Brennen in der Blase an, das beim Wasserlassen fast unerträglich werden kann. Wird eine Blasenentzündung nicht oder nur unzureichend behandelt, können Fieber und Rückenschmerzen hinzukommen, die beide darauf hinweisen, dass die Bakterien in das Nierenbecken oder gar die Nieren selbst aufgestiegen sind und dort ebenfalls eine Entzündung verursacht haben. In diesem Fall spätestens sollten Sie nicht mehr zögern, einen Arzt aufzusuchen. Ohne Antibiotika ist die Krankheit in diesem Stadium nur noch schwer zu beherrschen. Ebenfalls Eile geboten ist, wenn sich Blutbeimengungen im Urin zeigen. Meist sind die Schmerzen dann auch schon so stark, dass Sie sich freiwillig zum Arzt oder gar in die Notaufnahme eines Krankenhauses begeben werden. Zögern Sie damit nicht, denn eine unbehandelte Nierenentzündung kann im schlimmsten Fall zum Nierenversagen führen.

So weit muss es aber nicht kommen. Beugen Sie rechtzeitig vor!
Wer eine Neigung zu Blasenentzündung bemerkt, kann durch folgende Maßnahmen vorbeugen oder eine beginnende Blasenentzündung abfangen:

  • Halten Sie Ihre Füße und die Nierengegend trocken und warm. Kälte in diesen Bereichen schwächt das Immunsystem, sodass die Bakterien von ihm nicht mehr in Schach gehalten werden können.
  • Trinken Sie reichlich, am besten Kräutertee oder nicht zu kaltes Wasser ohne Kohlensäure. Wenn Sie dafür sorgen, dass Ihr Urin nie zu konzentriert wird, können sich auch Bakterien nicht ungehindert vermehren.
  • Zur Abwehr einer beginnenden Blasenentzündung haben sich spezielle Nieren-Blasen-Tees bewährt, ebenso die Einnahme von verdünntem Preiselbeersaft.
  • Achten Sie auf eine regelmäßige Verdauung. Ein chronisch verstopfter Darm kann zu einer Verlagerung der Blase führen, die dann nicht mehr vollständig entleert werden kann. Bakterien vermehren sich dann leichter.
  • Aus demselben Grund: Nehmen Sie sich zum Wasserlassen Zeit, entleeren Sie die Blase stets vollständig.
Sind Ihre Muskeln im Bauch- und Beckenbodenbereich so stark wie sie sein sollten? Nur wenn sie einwandfrei funktionieren, werden alle inneren Organe an der für sie physiologisch richtigen Stelle gehalten. Blasensenkungen, die ihrerseits zu Entleerungsstörungen führen können, werden so vermieden.

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie in dem Buch Nie wieder Blasenentzündung. Natürliche Heilmittel gegen ein brennendes Leiden von Gisa Bührer-Lucke.


1 Kommentar:

  1. Noch mehr info uber Nieren? jahaaa ! :)
    http://www.der-mensch.net/harnapparat/nieren/der-niere/

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