Donnerstag, 20. Januar 2011

Abnehmen: Susan Powter – Eine Frau, die es allen gezeigt hat

Wer hat sie nicht satt bis Oberkante Unterlippe, all die nutzlosen Diäten, den Jo-Jo-Effekt, die ewigen Fastenkuren oder Schlankheitspillen. Appetitzügler, Fettbinder oder Stoffwechselanregungstees. All das Zeug macht fett. Den Geldbeutel des Herstellers nämlich. Und den Anwender ebenfalls. Weil er nach solch einer Kur Hunger hat wie ein Wolf und gierig über den Kühlschrankinhalt herfällt.

Unsere Gesellschaft hat ein neurotisches Verhältnis zum Körperfett. Auf das Erreichen des Normalgewichts kommt es vielen schon längst nicht mehr an. Nein, ideal muss es sein. Besonders bei Frauen. Diesem Ziel wird alles untergeordnet, nicht zuletzt die eigene Gesundheit. Im Extremfall haben nur noch die Bestatter einen Vorteil davon: Eine dünne Leiche ist eben nicht so schwer.

Wer seinen Lebenszweck nicht ausschließlich in der Bewachung seines Körpergewichts sieht, hat es eventuell aufgegeben und gehört zur ebenfalls großen Fraktion der mehr oder weniger Übergewichtigen. Ein Wunder ist es nicht: Verlockende Lebensmittel winken an allen Ecken und Enden. Und noch nie in der Menschheitsgeschichte waren sie so leicht erreichbar wie gerade heute, hier, in den reicheren Ländern der Erde. Eine mehrstündige, körperlich anstrengende Jagd für eine Fleischmahlzeit, dies gehört in den meisten Gegenden der Erde der Vergangenheit an.

Ist aber die Tatsache, dass man sich nicht in die Garde der neurotischen Hungerhaken einreihen möchte, bereits ein Grund, vor massivem Übergewicht zu kapitulieren? – Susan Powter meinte: nein. Über 100 Pfund nahm sie in Eigenregie ab, und das, ohne zu hungern. Ihre Methode: Sie verordnete sich eine Ernährungsweise mit einem sehr geringen Fettanteil, dafür reich an guten Kohlehydraten und Ballaststoffen, sowie ein Sportprogramm, das auf ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten zugeschnitten war und sich sukzessive ihrem wachsenden Fitness-Level anpasste.

Susan Powter hat es geschafft, sich vollkommen zu verwandeln, ohne dabei auf Genuss und Lebensfreude zu verzichten. Danach hat sie ihre Erfahrungen und neu gewonnenen Erkenntnisse in ihrem Buch »Ohne Diät geht's auch« festgehalten. Mit eigenem Fitnessstudio und einer Reihe hocheffektiver Trainingsvideos mutierte sie zu einer Fitness-Queen der anderen Art: eigenwillig, emanzipiert, fernab vom Püppchen-Image. Ihr durch und durch progressives Auftreten brachte einen frischen Wind in die klinisch-reine Fitness-Welle, die damals durch die Welt schwappte.

Inzwischen ist ihr Buch ein Klassiker, der noch immer ohne Einschränkungen empfehlenswert ist und dringend eine Neuauflage verdient hätte. Auf Amazon ist es noch immer über Drittanbieter erhältlich, ebenso ihr Kochbuch »Let's eat!«. Fans der amerikanischen Küche finden hier Susan Powters entfettete Rezeptvarianten, für einen Genuss ohne Reue.

Übrigens: Aktuell geht Susan Powter schon wieder neue Wege, als Schmuckdesignerin ...

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