Montag, 31. Januar 2011

Gesund essen – Was ist das?

Frisch, nahrhaft und natürlich sollten wir essen.
Doch Kaninchenfutter muss nicht sein.
Es sei denn, Sie sind ein Kaninchen ...
Bildnachweis:  ©Paul-Georg Meister / pixelio.de
Was hat man uns nicht alles als allein seligmachende Schlankheitsnahrung angedient! Eiweißpulverdrinks sollten wir uns anrühren. Ja, ein Muskel besteht zu einem großen Teil aus Eiweiß, ist es da nicht logisch, dass dieser Stoff uns stark und schlank werden lässt? Fit wie ein Turnschuh würden wir durch die Gegend rennen, wenn wir nur genug von dieser Pampe in uns hineinschaufeln, versprach uns die Werbung. Dass es schmeckt wie Tapetenkleister, wen kümmert es, wenn es nur gesund ist? Dass der »aaach so sättigende Eiweißdrink« uns schon eine Stunde später vor Hunger Fingernägel kauen lässt und die Muskeln vor lauter Brennstoffmangel zu zittern beginnen? Das ist sicher nur eine Anpassungsschwierigkeit!, haben wir uns den neuen Foodstyle schön geredet und munter weiter gerührt und geschüttelt. Gerührt und geschüttelt. Ist das nicht besser als James Bond? Dazu 28 km joggen, bei Wind und Wetter, jeden Tag. Ist das nicht viiiel inspirierender, als nach der Arbeit vor dem Fernseher abzuhängen? Besonders, wenn man nicht besonders fit ist, und einem jeder Schritt weh tut? Daheim wartet ja der leckere Eiweißshake auf uns, alles wird gut.

Andere Gurus sehen das aus einem komplett gegensätzlichen Blickwinkel. Eiweiß! Im Übermaß genossen verursacht es Gicht und Nierenprobleme, nicht wahr? Deshalb sollte man es möglichst komplett meiden und sich kohlenhydratreich ernähren, meint die gegnerische Fraktion. Natürlich nicht ohne Nahrungsergänzungsmittel, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Das Super-Duper-Knusper-Müsli ist genau das richtige Frühstück für uns! Blähungen? Völlegefühl? Außerdem fühlen Sie sich ein bisschen wie ein Pferd, wenn sie vor Ihren Napf sitzen und stoisch malmend das Zeug in sich reinschaufeln? – Da müssen Sie durch! Wollen Sie nun gesund und fit werden oder nicht?

Meine Meinung: Das ist alles Mist. Die für alle Menschen geeignete Ernährungsmethode existiert nicht. Soll der Bauarbeiter das gleiche essen wie die Kindergärtnerin? Der Bürokaufmann die Nahrung zu sich nehmen, die eine Spitzensportlerin isst? – Mit Sicherheit nicht.

Woher wissen wir, was wir essen sollen?  
Ganz einfach: Achten Sie auf Ihren Appetit! Er kommt nicht von ungefähr, unser Körper sagt uns dadurch vielmehr, was ihm momentan fehlt. Beherzigen Sie dabei nur einige Regeln:

  • Nehmen Sie möglichst keine Nahrungsmittel zu sich, deren Inhaltsstoffe Sie nicht aussprechen können. Die Zutatenliste auf der Tütensuppe liest sich wie ein Arbeitsblatt aus dem Chemieunterricht? Dann legen Sie sie weg.
  • Versuchen Sie, Ihre Nahrung so oft wie möglich selbst aus frischen Lebensmitteln zuzubereiten.
  • Essen Sie sich an Grundnahrungsmitteln satt und vermeiden Sie denaturierte Fertignahrung, so gut Sie können.
  • Bevorzugen Sie die gute Bio-Qualität aus der Region, wenn sie gerade verfügbar ist, aber machen Sie keine Religion daraus.
  • Verwenden Sie Zucker eher wie ein Gewürz, nicht wie ein Nahrungsmittel.
  • Milch ist ein Nahrungsmittel, kein Getränk. Verwenden Sie sie also sparsam.
  • Wenn Sie abnehmen möchten, dann sollten Sie geizig mit Fettzugaben sein.
  • Informieren Sie sich über leichte Rezepte aus der asiatischen oder mediterranen Küche und starten Sie einen Versuch damit, besonders, wenn Sie sonst eher gutbürgerlich-schwere Kost gewöhnt sind.
  • Sie haben Appetit auf etwas angeblich Ungesundes, wie Würstchen? Dann essen Sie sie, aber kombinieren Sie sie mit reichlich frischer Kost, so, wie der leckere Snack oben im Bild.
  • Vergessen Sie Radikaldiäten! Wer hungrig ist, der sollte essen!
  • Essen Sie nur in ausgeglichener Stimmung und kauen Sie jeden Bissen gründlich.

Freitag, 28. Januar 2011

Chronische Blasenentzündung – Beugen Sie vor!

Wer einmal im Leben eine Blasenentzündung hatte, wird die Neigung dazu oft nur schwer wieder los. Ursache für die ständige Wiederkehr des Leidens sind Bakterien, die sich in die Blasenschleimhaut zurückgezogen haben und dort auf ihre Chance lauern: Kalte Füße, Stress, zu geringe Trinkmengen oder Übersäuerung des Körpers, und schon geht es wieder los.

Eine beginnende Blasenentzündung kündigt sich durch ein unangenehmes Brennen in der Blase an, das beim Wasserlassen fast unerträglich werden kann. Wird eine Blasenentzündung nicht oder nur unzureichend behandelt, können Fieber und Rückenschmerzen hinzukommen, die beide darauf hinweisen, dass die Bakterien in das Nierenbecken oder gar die Nieren selbst aufgestiegen sind und dort ebenfalls eine Entzündung verursacht haben. In diesem Fall spätestens sollten Sie nicht mehr zögern, einen Arzt aufzusuchen. Ohne Antibiotika ist die Krankheit in diesem Stadium nur noch schwer zu beherrschen. Ebenfalls Eile geboten ist, wenn sich Blutbeimengungen im Urin zeigen. Meist sind die Schmerzen dann auch schon so stark, dass Sie sich freiwillig zum Arzt oder gar in die Notaufnahme eines Krankenhauses begeben werden. Zögern Sie damit nicht, denn eine unbehandelte Nierenentzündung kann im schlimmsten Fall zum Nierenversagen führen.

So weit muss es aber nicht kommen. Beugen Sie rechtzeitig vor!
Wer eine Neigung zu Blasenentzündung bemerkt, kann durch folgende Maßnahmen vorbeugen oder eine beginnende Blasenentzündung abfangen:

  • Halten Sie Ihre Füße und die Nierengegend trocken und warm. Kälte in diesen Bereichen schwächt das Immunsystem, sodass die Bakterien von ihm nicht mehr in Schach gehalten werden können.
  • Trinken Sie reichlich, am besten Kräutertee oder nicht zu kaltes Wasser ohne Kohlensäure. Wenn Sie dafür sorgen, dass Ihr Urin nie zu konzentriert wird, können sich auch Bakterien nicht ungehindert vermehren.
  • Zur Abwehr einer beginnenden Blasenentzündung haben sich spezielle Nieren-Blasen-Tees bewährt, ebenso die Einnahme von verdünntem Preiselbeersaft.
  • Achten Sie auf eine regelmäßige Verdauung. Ein chronisch verstopfter Darm kann zu einer Verlagerung der Blase führen, die dann nicht mehr vollständig entleert werden kann. Bakterien vermehren sich dann leichter.
  • Aus demselben Grund: Nehmen Sie sich zum Wasserlassen Zeit, entleeren Sie die Blase stets vollständig.
Sind Ihre Muskeln im Bauch- und Beckenbodenbereich so stark wie sie sein sollten? Nur wenn sie einwandfrei funktionieren, werden alle inneren Organe an der für sie physiologisch richtigen Stelle gehalten. Blasensenkungen, die ihrerseits zu Entleerungsstörungen führen können, werden so vermieden.

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie in dem Buch Nie wieder Blasenentzündung. Natürliche Heilmittel gegen ein brennendes Leiden von Gisa Bührer-Lucke.


Dienstag, 25. Januar 2011

Körperwärme: Wenn Sie ständig frieren …

Besonders im Winter und mehrheitlich von Frauen hört man die Klage: »Immer ist mir kalt. Hände kalt, Füße kalt, Schüttelfrost. Dabei bin ich doch gar nicht krank!«
Dass Frauen verstärkt unter diesem unangenehmen Zustand leiden liegt daran, dass sie meist weniger Muskelgewebe besitzen als Männer. Muskelzellen wirken wie kleine Heizkraftwerke. Je mehr Sie davon aufbauen, desto weniger leicht werden Sie frieren. Verschärft wird das Problem durch unsere mehrheitlich sitzende Lebensweise: Der Kreislauf fährt auf niedriges Niveau herunter, die Extremitäten werden nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt. Ergebnis: Kalte Hände und Füße.

Auch das, was wir zu uns nehmen, hat Einfluss auf unseren Wärmehaushalt. Nicht nur große Mengen an kalten Getränken sind kontraproduktiv, auch Essen in falscher Zusammensetzung kann den Wärmehaushalt durcheinanderbringen. Sehr schweres Essen gibt uns fälschlicherweise ein wärmendes Gefühl, das eher aus der Befriedigung des Nahrungstriebs resultiert und psychologischer Natur ist. In Wirklichkeit wird alles verfügbare Blut in die Verdauungsorgane geleitet. Ergebnis: Hände und Füße werden noch kälter.

Der Kälte die Zähne zeigen – 7 Tipps gegen das Frieren
  • Bewegung ist das beste Mittel überhaupt. Wenn Sie während Ihrer Arbeitszeit steif gefroren am Computer sitzen, dann nutzen Sie die Mittagspause für einen schnellen Spaziergang. Ja! Raus in die Kälte! Wenn Sie sich dazu überwinden und sich 15-20 Minuten flott bewegen, wird wärmendes Blut bis in die kleinste Zehenspitze vordringen. Danach werden sie sich angenehm warm fühlen.
  • Muskelaufbautraining bildet neue Muskelzellen und damit viele kleine Heizkraftwerke, die Ihren Energiehaushalt stabilisieren.
  • Wärme von Innen: Statt kaltem Mineralwasser können Sie sich einen wärmenden Kräutertee zubereiten. Entscheiden Sie sich am besten für einen Gewürztee mit Ingwer, Zimt, Chili oder schwarzem Pfeffer.
  • Reduzieren Sie Alkohol- und Nikotinkonsum. Das Wärmegefühl nach Alkoholgenuss ist eine Täuschung. Es entsteht durch die momentane Erweiterung der Blutgefäße, die sich später umso enger wieder zusammenziehen.
  • Vermindern Sie Ihren Stresspegel. Üben Sie Entspannung. Hierdurch erreichen Sie eine natürliche Erweiterung der Blutgefäße.
  • Gefäßtraining: Setzen Sie sich wechselnden Wärme-Kälte-Reizen aus. Dadurch lernt Ihr Körper, sich verschiedenen Temperaturen optimal anzupassen. Sauna, Kneipp-Anwendungen (auch in der heimischen Badewanne) oder auch mal ein (kurzer) Spaziergang ohne Wintermantel sind ideal. Auch gut: Ein wärmendes Vollbad mit abschließender kalter Dusche. Achten Sie aber bei alldem auf Ihr Wohlbefinden: Fühlt es sich unangenehm an, dann haben Sie es übertrieben.
  • Für besonders kalte Tage sollten Sie sich eine Garnitur wärmender Angoraunterwäsche gönnen. Dies ist ein Luxus, der sich wirklich lohnt ...


Montag, 24. Januar 2011

Buchtipp: Gesund und fit mit dem »Yogakochbuch«

Auch wenn Sie selbst nicht aktiv Yoga praktizieren, werden Sie von dem wunderschönen, alle Sinne ansprechenden Yogakochbuch von Bettina Matthaei und Anna Trökes profitieren. Die Tatsache, dass es nicht mit einer Reihe strikter Verbote aufwartet, sondern zu leichter, typgerechter Nahrung vielmehr verführt, macht es zu einem Buch, das man gerne immer wieder zur Hand nimmt, um sich von ihm inspirieren zu lassen.

Nach einer ausführlichen Einführung in die Ernährungsphilosophie des Yoga folgt eine Darstellung zweier grundlegend unterschiedlicher Menschentypen: Energietyp und Ruhetyp. Beide werden in ihren Grundzügen charakterisiert, sodass der Leser sich schnell in dem einen oder dem anderen wiedererkennt. Einige grundlegende Empfehlungen zur typgerechten Ernährung und Lebensführung, ergänzt durch ein kleines Yoga-Übungsprogramm schließen die Charakterisierung ab.

Dem danach folgenden Rezeptteil ist eine kleine Aufstellung über die Wirkungen der verschiedenen Gewürze vorangestellt. Die Rezepte selbst sind wiederum unterteilt in zwei Hauptabschnitte: Rezepte für den Energietyp und Rezepte für den Ruhetyp. Alle vorgestellten Gerichte sind ausgesprochen wohlschmeckend und erzeugen ein angenehmes Gefühl im Magen, fernab vom üblichen Völlegefühl. Wenngleich die meisten Rezepte vegetarischer Natur sind, finden sich auch einige (wenige) Fleisch- und Fischgerichte für Menschen, die nicht komplett darauf verzichten wollen.

Ein kleinerer dritter Abschnitt im Rezeptteil beschäftigt sich mit den besonderen ernährungsmäßigen Bedürfnissen von Menschen in der Meditationspraxis: kräftigende Nahrung, die dennoch nicht belastet.

Auch an die ganz praktischen Probleme der Umsetzung im Alltag haben die Autorinnen gedacht: Der Hauptteil des Buches schließt mit einigen brauchbaren Tipps für die Integration gesunder Yoga-Ernährung in den gewohnten Tagesablauf. Im Glossar am Ende des Buches werden einige der hierzulande weniger bekannten, in der Yogaküche verwendeten Zutaten vorgestellt.  

Fazit: Ein Buch mit Verführungsfaktor, das, einmal in Ihrem Besitz, höchstwahrscheinlich zu einem dauernden Lebensbegleiter werden wird, sämtliche gesundheitlichen Vorteile inbegriffen.



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Yogakochbuch - Harmonie von Gesundheit und Genuss

Donnerstag, 20. Januar 2011

Abnehmen: Susan Powter – Eine Frau, die es allen gezeigt hat

Wer hat sie nicht satt bis Oberkante Unterlippe, all die nutzlosen Diäten, den Jo-Jo-Effekt, die ewigen Fastenkuren oder Schlankheitspillen. Appetitzügler, Fettbinder oder Stoffwechselanregungstees. All das Zeug macht fett. Den Geldbeutel des Herstellers nämlich. Und den Anwender ebenfalls. Weil er nach solch einer Kur Hunger hat wie ein Wolf und gierig über den Kühlschrankinhalt herfällt.

Unsere Gesellschaft hat ein neurotisches Verhältnis zum Körperfett. Auf das Erreichen des Normalgewichts kommt es vielen schon längst nicht mehr an. Nein, ideal muss es sein. Besonders bei Frauen. Diesem Ziel wird alles untergeordnet, nicht zuletzt die eigene Gesundheit. Im Extremfall haben nur noch die Bestatter einen Vorteil davon: Eine dünne Leiche ist eben nicht so schwer.

Wer seinen Lebenszweck nicht ausschließlich in der Bewachung seines Körpergewichts sieht, hat es eventuell aufgegeben und gehört zur ebenfalls großen Fraktion der mehr oder weniger Übergewichtigen. Ein Wunder ist es nicht: Verlockende Lebensmittel winken an allen Ecken und Enden. Und noch nie in der Menschheitsgeschichte waren sie so leicht erreichbar wie gerade heute, hier, in den reicheren Ländern der Erde. Eine mehrstündige, körperlich anstrengende Jagd für eine Fleischmahlzeit, dies gehört in den meisten Gegenden der Erde der Vergangenheit an.

Ist aber die Tatsache, dass man sich nicht in die Garde der neurotischen Hungerhaken einreihen möchte, bereits ein Grund, vor massivem Übergewicht zu kapitulieren? – Susan Powter meinte: nein. Über 100 Pfund nahm sie in Eigenregie ab, und das, ohne zu hungern. Ihre Methode: Sie verordnete sich eine Ernährungsweise mit einem sehr geringen Fettanteil, dafür reich an guten Kohlehydraten und Ballaststoffen, sowie ein Sportprogramm, das auf ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten zugeschnitten war und sich sukzessive ihrem wachsenden Fitness-Level anpasste.

Susan Powter hat es geschafft, sich vollkommen zu verwandeln, ohne dabei auf Genuss und Lebensfreude zu verzichten. Danach hat sie ihre Erfahrungen und neu gewonnenen Erkenntnisse in ihrem Buch »Ohne Diät geht's auch« festgehalten. Mit eigenem Fitnessstudio und einer Reihe hocheffektiver Trainingsvideos mutierte sie zu einer Fitness-Queen der anderen Art: eigenwillig, emanzipiert, fernab vom Püppchen-Image. Ihr durch und durch progressives Auftreten brachte einen frischen Wind in die klinisch-reine Fitness-Welle, die damals durch die Welt schwappte.

Inzwischen ist ihr Buch ein Klassiker, der noch immer ohne Einschränkungen empfehlenswert ist und dringend eine Neuauflage verdient hätte. Auf Amazon ist es noch immer über Drittanbieter erhältlich, ebenso ihr Kochbuch »Let's eat!«. Fans der amerikanischen Küche finden hier Susan Powters entfettete Rezeptvarianten, für einen Genuss ohne Reue.

Übrigens: Aktuell geht Susan Powter schon wieder neue Wege, als Schmuckdesignerin ...

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Let's eat. 150 Rezepte zum Erfolgsbuch 'Ohne Diät geht's auch'


Dienstag, 18. Januar 2011

Gesund abnehmen – Den Schalter auf Loslassen stellen

Viele Menschen mit Übergewicht neigen dazu, sich an Dinge anzuklammern. So wenig sie ihre überflüssigen Kilos gehen lassen können (weshalb diese nach Abnehmversuchen auch immer wieder zurückkehren), so wenig können sie sich von Sachen trennen, die sie im Laufe ihres Lebens angesammelt haben. Vorräte anlegen, diese Grundeinstellung zieht sich bei vielen Übergewichtigen durch alle Ebenen des Lebens. DVDs, die sie nie mehr ansehen werden. Bücher, die ihnen schon seit 20 Jahren nichts mehr sagen. Kisten mit Spielzeug aus der Kleinkindzeit des Sohnes, der schon vor Jahren das Abitur abgelegt hat. Küchengeräte, die nie benutzt und Kleider, die nie mehr angezogen werden. Manche Menschen sammeln auch alte Zeitschriften, einfach nur um sie zu »haben«, weniger um sie zu lesen. Allenfalls werden sie für »später« aufgehoben, »wenn ich mal Zeit dafür habe«. Es ist einfach unglaublich, was sich im Haushalt eines Menschen, der ungern Dinge loslässt, alles ansammeln kann. – Das gilt nicht für mich?, denken Sie? – Kann sein. Sollten Sie sich wirklich nie genervt fühlen von nutzlosen Dingen um sich herum, dann ist dies möglicherweise nicht Ihr Thema.

Wenn Sie aber die Augen schließen und an die verschiedenen Räume in Ihrer Wohnung denken: Haben Sie dann das unbestimmte Gefühl, hier und da müsste mal wieder aufgeräumt werden? Ruft vielleicht die hässliche Statue, die Tante Frieda Ihnen zur Hochzeit geschenkt hat, sie müsse dringend mal wieder abgestaubt werden? Und fühlen Sie sich schon bei dem Gedanken, Zeit in dieses Ding zu investieren, schwach? Dann ist das Buch »Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags« von Karen Kingston ein Top-Tipp für Sie. Es wird Ihnen nicht nur dabei helfen, sich von Gegenständen zu trennen, die Sie belasten, sondern auch all ihre sonstigen Lebensbereiche einer Revision zu unterziehen. Wenn Sie die Tipps aus diesem Buch konsequent umsetzen, werden Sie sich unvergleichlich viel leichter fühlen, was auch Ihren Abnehmbemühungen einen Schub versetzen wird. Sie glauben das nicht? Dann probieren Sie es aus und stellen Sie mit »Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags« Ihren inneren Schalter auf Loslassen …


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Sonntag, 16. Januar 2011

Die medizinische Wirkung von Gewürzen: Chili

Chili Habaneros nach der Ernte
Foto: Public Domain
Unsere Nahrung ist die beste Medizin, vorausgesetzt, sie ist vorteilhaft und passend zu unserer Konstitution zusammengestellt. Eine besondere Position kommt dabei den Gewürzen zu. Es gibt kaum eine angenehmere Art, Medizin einzunehmen, als in Form wohlschmeckender Gewürze. Das Blog Gesund und fit möchte Sie in loser Folge über die Vorteile der einzelnen Gewürzsorten informieren und Ihnen Anregungen geben, die für Sie richtigen herauszufinden.

Frösteln Sie oft? Leiden Sie unter kalten Händen oder Füßen? Kommt Ihr Kreislauf schwer in Schwung oder benötigen Sie bereits blutverdünnende Medikamente? Vielleicht leiden Sie auch unter Migräne oder anderen Problemen mit verengten Blutgefäßen? – Dann könnte der Verzehr von Chilis für Sie eine gute Wahl sein. Der geschmacksgebende Wirkstoff Capsaicin ist inzwischen in seiner medizinischen Wirkung unumstritten: er fördert die Durchblutung, wirkt schmerzstillend, blutverdünnend und hilft dank seiner stoffwechselsteigernden Eigenschaften auch beim Fettabbau. Die Wissenschaft ist noch längst nicht am Ende mit der Erforschung des Wunderstoffs Capsaicin. Selbst den meisten Chilimuffeln ist Capsaicin bekannt: als Wirkstoff in Wärmepflastern gegen Rückenschmerzen (wie ABC-Pflaster).

Angesichts all dieser günstigen Wirkungen sollten Sie deshalb auf den Verzehr von Chili nicht verzichten. Falls Sie sich mit der Zubereitung der kleinen scharfen Schoten unsicher sein sollten: Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl passender Kochbücher.

Nicht immer ganz einfach ist der Einkauf von Chilischoten: Gerade in ländlichen Gebieten sind sie oft nur schwer erhältlich. Sind Sie hart im Nehmen und bevorzugen die besonders scharfen Sorten, dann wird es noch schwieriger. Doch deshalb müssen Sie auf diesen Genuss nicht verzichten: Legen Sie sich doch Ihre ganz persönliche Chili-Plantage auf der Fensterbank an. Die Chili Habanero beispielsweise gilt als eine der schärfsten Sorten überhaupt. Wenn Sie sie zum ersten Mal kosten, sollten sie sehr vorsichtig sein: Grillen Sie sie im Backofen mit etwas Öl, (eine Schote pro vier Personen dürfte ausreichend sein). Dann schneiden Sie winzige Stückchen ab und legen Sie zwischen reichlich große Brot- oder Weißbrotscheiben. Mucho Gusto, guten Appetit!


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